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Die Kursdaten

Verantworliche/r Mitarbeiter/in
Abteilung Allg. und berufl. Weiterbildung
Dr. Detlef Vonde
Auer Schulstr. 20
42103 Wuppertal
Zi. A110
Tel.: +49 (202) 5632217    
detlef.vonde@bergische-vhs.de
Kursbeschreibung

300 Jahre Migration in Wuppertal

Stadtspaziergang durch Oberbarmen

Seit mindestens 300 Jahren ist (das) Wuppertal eine traditionsreiche Einwanderungsstadt mit vielen unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensgeschichten. Die ersten Einwanderer kamen vor über dreihundert Jahren, vor allem als Tagelöhner und Landarbeiter, aus den Dörfern des Bergischen Landes, ab 1850 als Handwerker und Kutscher aus dem nordhessischen Waldeck und dem Oberbergischen. Für den technisch anspruchsvollen Eisenbahnbau wurden die ersten Spezialarbeiter aus Italien angeworben. Sowohl der Erste wie der Zweite Weltkrieg verursachten gigantische Vertreibungen und Migrationsbewegungen. So waren im Zweiten Weltkrieg allein nach Wuppertal etwa 30.000 Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene von den Nazis verschleppt worden, die nach der Befreiung im Mai 1945 wieder in ihre Heimat zurückkehren konnten. Gleichzeitig mussten in Wuppertal zahlreiche deutsche "Vertriebene" in der stark zerstörten Stadt aufgenommen werden. Diese (fremden) und oft angefeindeten Menschen wurden mit ihrer Arbeitskraft zu einer wichtigen Grundlage des sog. Wirtschaftswunders. Später wurden auch zahlreiche Menschen aus Italien, Griechenland, Spanien, Jugoslawien und der Türkei zunächst als "Gastarbeiter" angeworben. Sie blieben in ihrer Mehrzahl in Wuppertal und prägten insbesondere die Wuppertaler (Groß)Betriebe wie Bemberg, Vorwerk und Söhne, Vorwerk und Co. und Bayer. Über diese unterschiedlichen Lebensgeschichten wird beim Spaziergang berichtet. Treffpunkt: vor der Färberei, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Dr. Stephan Stracke
26.4.19 1 Termine
Fr 17:00-19:15
W-Elberfeld
Raum: k.A.
10-0415w@119 5.00 €

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