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Solingen

KunstKrimi – Die Dame ohne Namen:

Raffaels Obsession für die Dreiviertelschöne

Die Kunstgeschichte ist voll ungelöster Fälle: von der ungeklärten Urheberschaft unzähliger Werke über die lückenhafte Biografie selbst großer Namen bis zur geheimnisvollen Bedeutung vieler Gemälde und Skulpturen. In dieser Reihe spannender (und wissenschaftlich fundierter) Geschichten zwischen Kunst und Forensik werden ausgewählte Arbeiten im Kontext der Zeit gezeigt; alle gesammelten Indizien (darunter Zitate der betroffenen Künstler und ihrer Zeitgenossen) können zusammen mit dem Publikum ausgewertet werden. Animationen, digitale Restaurierungen und weitere raffinierte Effekte sorgen für die Unterhaltung auch der Zuschauer, die sich an den Ermittlungen nicht aktiv beteiligen. Im Mittelpunkt des aktuellen Falles steht eine rätselhafte Phase in Raffaels Werk: Der Maler aus Urbino wurde während eines Studienaufenthaltes in Florenz von einem großen Meister zu neuartigen Frauenbildern inspiriert. Heute helfen seine zahlreichen Kopien und Variationen nach einem Damenportrait des älteren Kollegen dabei, dessen inzwischen verlorene Vorlage zu rekonstruieren.

Dr. Donatella Chiancone-Schneider ist Kunst- und Filmhistorikerin.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Donatella Chiancone-Schneider 24.9.20 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
11-8121s@220
7.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Frauenemanzipation in der Weimarer Republik

Die Zwanziger Jahre faszinieren und halten uns gleichzeitig einen Spiegel vor, sowohl frauen- als auch gesamtpolitisch.

60 Jahre Kampf für Frauenrechte brachten in Deutschland mit der Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts einen ersten Erfolg. 1919 durften Frauen dieses Wahlrecht zum ersten Mal ausüben. In den folgenden Jahren feierten die „neuen Frauen“ in den Großstädten, insbesondere in Berlin, ihre bis dato nicht gekannten Freiheiten. Sie entledigten sich des wilhelminischen Korsetts, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. Die „neue“, städtische Frau war tagsüber berufstätig, ging abends feiern und lebte ihre Sexualität auch außerhalb der Ehe aus. Dabei waren die Grenzen zwischen Hetero-, Bi- und Homosexualität, auch unter Männern, fließend.

Die junge Republik war aber auch durchsetzt von diversen Gegensätzen; progressive Bewegungen stießen auf traditionalistische Gegenbewegungen. Die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 und das Erstarken der NSDAP markierten den Anfang vom Ende der Weimarer Republik. Damit war (vorläufig) das Ende eingeläutet für das Jahrzehnt der emanzipierten Frauen.

Isabel Busch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Haus der FrauenGeschichte Bonn.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Isabel Busch 5.10.20 1* Mo: 18:30-20:45 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5105s@220
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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