Start | Politik - Geschichte - Umwelt | Politik | Bürger*innen aktiv 

Inhaltsverzeichnis

Bürger*innen aktiv

Weiterbildung für Bürger*innen-Engagement in der Kommune: Politik zum Mitmachen und Selbermachen (neu) entdecken, Grundlagen schaffen für Beteiligung

  • politisches Grundwissen erwerben
  • Idee, Geschichte & Strukturen kommunaler Selbstverwaltung kennenlernen
  • Möglichkeiten und Praxis der Bürger*innen-Beteiligung kennenlernen & ausprobieren
  • Informationen über "gute Praxis" gewinnen
  • Kommunikation für Ehrenamt und Beteiligungsprozesse herstellen
  • Arbeitstechniken
    wirkungsvoll reden und schreiben
    Gruppen motivieren, moderieren und leiten
    Arbeitsergebnisse präsentieren
    Öffentlichkeit herstellen

Bürger*innen-Beteiligung praktisch

Der Satz "Betroffene zu Beteiligten machen" ist offenbar ein neuer und ein allgemeiner Konsens, gerade auch auf kommunaler Ebene. In Wuppertal ist der Prozess der Entwicklung einer echten "Beteiligungskultur" bereits weit voran geschritten. Wie aber kann es tatsächlich gelingen -gegen alle "Politikverdrossenheit"- möglichst viele Bürger*innen dafür zu gewinnen, sich aktiv in die kommunale Selbstgestaltung einzubringen?

Im Sommersemester 2018 startete die Bergische VHS in Kooperation mit der Stabsstelle "Bürgerbeteiligung" der Stadt Wuppertal eine neue Veranstaltungsreihe, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Theorie und Praxis der Mitbestimmung in der Kommune befasst.

Solingen

Menschenrechte und Klimawandel

Workshop in Kooperation mit Amnesty International, Ortsgruppe Solingen

Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören. Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen. Wer die Menschenrechte aller Menschen weltweit bewahren möchte, muss sich dafür einsetzen, dass der Klimawandel aufgehalten wird.

Der Klimawandel droht Ungleichheit, Diskriminierung und Ungerechtigkeit auf der Welt zu verstärken. Denn seine Folgen treffen oft die Menschen besonders hart, die ohnehin schon benachteiligt werden, zum Beispiel arme Menschen, Frauen und Indigene.

Derzeit setzen sich von Tag zu Tag mehr Schüler*innen aktiv für den Klimaschutz ein und gehen auf die Straße, um zu demonstrieren. Die #FridaysforFuture-Bewegung agiert mittlerweile in Deutschland, Europa und der Welt und erhält auch in diesem Rahmen Aufmerksamkeit. Alleine am 15. März 2019 gingen weltweit 2 Millionen Menschen auf die Straße. Der politische Protest, bei dem Menschenrechte wie das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen werden, ist überaus wichtig, muss aber stets – um überzeugend zu wirken – mit guten Argumenten einhergehen. Daher richtet sich der Workshop besonders an junge Menschen und junge Erwachsene, um mit ihnen folgende Leitfragen zu diskutieren und zu vertiefen:

• Was ist und bedeutet Klimawandel?

• Was sind Menschenrechte?

• Was hat der Klimawandel mit Menschenrechten zu tun?

• Welchen Einfluss hat jede Einzelne/jeder Einzelne, haben die Bundesrepublik und die EU auf den Klimawandel?

• Wie kann ich mich engagieren?

Der Workshop ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten (per Mail an info@amnesty-solingen.de oder über die Berg. VHS).

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Amnesty International Ortsgruppe Solingen 16.5.20 1* Sa: 11:00-14:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5219s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Nachhaltig leben - (wie) geht das?

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Aber: Was genau bedeutet er? Und was bedeutet er vielleicht auch NICHT? - Also, wie lebe ich nachhaltig? Diese und viele andere Fragen sollen in diesem Vortrag sortiert und beantwortet werden. Außerdem besteht Raum für eigene Fragen, Ideen und Beispiele.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Daniel Viebach 6.5.20 1* Mi: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5210s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Wuppertal

Richter ohne Robe

Fit fürs Schöffenamt

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Schöffinnen und Schöffen (DVS), Regionalgruppe Wuppertal, können Schöffinnen und Schöffen konkrete Informationen für eine gleichberechtigte Teilnahme in der Hauptverhandlung erfahren. In lockerer Runde werden Fragen und Weiterbildungsmöglichkeiten rund um Schöffenamt erörtert. Ziel ist es, Schöffen eine Handlungskompetenz zu vermitteln, die ihr Selbstbewusstsein durch das Verstehen ihrer Rolle im Verfahren stärkt. Darüber hinaus sollen sich die Schöffen ihrer Verantwortung und ihres Beitrags zu einer bürgernahen und nachvollziehbaren Rechtsprechung bewusst werden. Kenntnisse über das "Handwerkszeug" wie Rechte und Pflichten können ebenso besprochen werden. Literatur zum Thema unterstützt den Erfahrungsaustausch.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Ulrike Hörster 3.11.20 1* Di: 19:00-21:15 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
B220
10-0018w@220
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Offene Kommunen.NRW 2020

Zum zehnten Mal findet im November in Wuppertal die Tagung Offene Kommunen.NRW statt. Wie immer geht es um Theorie und Praxis von Open Government und Open Data in Kommunen. Eingeladen sich aktiv einzubringen, sind Bürgerinnen und Bürger, (Kommunal)Politiker*innen, Verwaltungsmitarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen und alle mit Interesse an Open Government und Open Data in Kommunen.

Das Programm entsteht nach Barcamp-Manier erst am Veranstaltungstag. Barcamps sind eine Tagungsform, die nicht von Expertinnen und Experten geprägt ist, sondern in der sich die Teilnehmenden über die Themen verständigen und selbst den Input steuern. Jede*r kann seine eigenen Programmbeiträge vorschlagen. Das Plenum entscheidet zu Beginn der Veranstaltung welche Themen in einstündigen, Sessions genannten Blöcken angeboten werden Themen können jedoch bereits vorab über www.oknrw.de lanciert werden. Um Anmeldung wird gebeten via www.oknrw.de

Offene Kommunen.NRW auf Twitter: @OKNRW Hashtag #oknrw

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dieter Hofmann 21.11.-22.11.20 2* Sa+So: 08:00-17:45 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
Google Maps
A011
10-0021w@220
0.00 €
Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Parolen Paroli bieten

Argumentationstraining gegen rechte Vorurteile

Irgendwer haut einen rassistischen Spruch, eine rechtspopulistische Parole raus und wir denken nachher: "Hätte ich doch ...". Stammtischparolen. Nur der Stammtisch ist überall: in der Schlange vor der Kasse im Supermarkt, auf dem Spielplatz, in Bus und Bahn oder auf dem Schulhof. Aber wir können durchaus etwas tun: Durch Widerspruch und klare Ansage ein Zeichen setzen, nicht unbedingt überzeugen, aber unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.

Das vorliegende Training will Teilnehmer*innen in die Lage versetzen, die Schrecksekunden zu überwinden, Position zu beziehen und Widerspruch zu üben. Rechtspopulistischen Parolen Paroli bieten - dafür gibt es einfache Strategien und die lassen sich trainieren. Im Argumentationstraining werden gängige rechte Positionen etwa gegen Flüchtende oder "den Islam" untersucht und Möglichkeiten des Widerspruchs geübt. Damit Rassismus im Alltag künftig keine Chance mehr hat.

Die Materialien zum Seminar wurden als Handreichungen für die Praxis im Rahmen von NRWeltoffen gemeinsam entwickelt von der Bergischen VHS und dem Regionalbüro Berg/Mark von Arbeit & Leben. Gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung des Landes NRW.

Die VHS bietet das (Kurz-)Seminar auf Nachfrage an. Tel. 0202 563-2248

Veranstaltungen rund um den 8. März - Internationaler Tag der Frauen in Solingen

Die folgenden Veranstaltungen finden teilweise in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Solingen statt.

"Ich bin verschütt gegangen": Amalie Schaumann, eine Aktivistin der KPD im Ruhrkampf 1920

Vortrag in Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein Solingen

In der Darstellung der historischen Ereignisse von 1920, die als „Ruhrkampf“ in die Geschichte eingingen, spielen Frauen keine oder eher eine untergeordnete Rolle. Werden sie genannt, dann in der Regel in helfender Funktion. Fotografien von Sanitäterinnen oder von Frauen, die für die Verpflegung der „Roten Ruhrarmee“ zuständigen waren, sind bekannt.

Anne Prior stellt mit Amalie „Mally“ Schaumann eine Aktivistin der Magdeburger KPD-Leitung vor, die im März 1920 in Duisburg und Dinslaken Quartier nahm und die KPD-Leitung über die Ereignisse im Ruhrgebiet unterrichtete. Sie trat bei Versammlungen als Rednerin auf, begleitete die „Rote Ruhrarmee“ und leistete Kurierdienste für sie. Vor dem außerordentlichen Kriegsgericht in Wesel musste sie sich im Mai 1920 u.a. wegen „Beteiligung am Aufruhr“ verantworten. Nach ihrem Freispruch kam sie nach Solingen, war hier einige Jahre in der örtlichen KPD aktiv und zog sich dann ins „Private“ zurück.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Anne Prior 15.5.20 1* Fr: 15:00-17:15 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
322, Forum
10-5104s@120
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Hinweis: Bei der Anzeige von Kursen werden AUCH laufende Kurse angezeigt!