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aktuell und kontrovers

Die demokratische politische Kultur lebt von der Auseinandersetzung um Meinungen und Positionen zu den Problemen einer immer komplexeren Welt. Politische Debatten um die Antworten auf Fragen der Zukunft finden überall statt: in der Kommune, in den Parteien und Verbänden, in Staat und Gesellschaft. Präsentiert werden aktuelle Themen und kontroverse Meinungen regelmäßig in den etablierten Reihen wie der "Politischen Runde" und in besonderen Themenabende mit aktuellen Bezügen.

Solingen

"Braune 'Leitkultur' - Wie Nationalismus Kultur tötet"

der Einfluss rechter Agitation auf Kulturinstitutionen am historischen Beispiel

Der deutsche Mozart! Der deutsche Beethoven! Während der Weimarer Republik versuchten Wissenschaftler, Politiker und Journalisten, Höhepunkte der Kulturgeschichte als etwas Deutsches zu definieren. „Fremde“ Einflüsse wurden unter teils obskuren Verbiegungen verneint. Heute fordert die AfD in ihrem Grundsatzprogramm die Orientierung an einer deutschen Leitkultur und versteht darunter vor allem eine Selbstbegrenzung auf das „Eigene“, das in einer Selbstüberhöhung von einer „fremden“ Kultur abgesetzt werden soll. Es müsse eine „Entsiffung“ der ganzen Kulturpolitik geben, forderte ein prominenter Parteivertreter.

Geschichte wiederholt sich nicht, aber der Blick zurück kann den Blick auf die Gegenwart schärfen. Anhand des Vergleichs mit der Geschichte des Bonner Beethoven-Hauses in den 1920er und 1930er Jahren soll diskutiert werden, wie die Mechanismen einer nationalistischen und rassistischen Kulturpolitik funktionieren. Wie erleichterten sie die Vertreibung von Jüdinnen und Juden aus der deutschen Kulturlandschaft? Und versucht die AfD heute Ähnliches?

Patrick Bormann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft in Bonn und Autor der Studie „Das Bonner Beethoven-Haus 1933-1945. Eine Kulturinstitution im ‚Dritten Reich‘“.

Podium: u.a. Maryam Sabri (Fotografin)

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Patrick Bormann 31.8.21 1* Di: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Altersarmut in Deutschland

Die zerrissene Republik

Armut macht krank und beeinträchtigt die Gesundheit, doch umgekehrt gilt dieser Satz leider auch: Krankheit macht Menschen arm, besonders im Alter, wie der Politikwissenschaftler und Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge dezidiert feststellt. Er analysiert in seinem Vortrag die Ursachen der Altersarmut in der Bundesrepublik, beschreibt ihre Auswirkungen und bewertet Reformansätze, wie zum Beispiel das neue Konzept der Grundrente.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte von 1998 bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und forscht seit einem Vierteljahrhundert zu Fragen von Armut und ungleichen Bildungs- und Lebenschancen in Deutschland.

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Prof. Dr. Christoph Butterwegge 29.9.21 1* Mi: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Kinderarmut in Deutschland

Wie keine Generation vor ihr ist die Gruppe der heutigen Kinder sozial tief gespalten: Während die jungen Menschen aus wohlhabenden, reichen und hyperreichen Familien materielle Sicherheit genießen und eine Führungsposition in der globalisierten Wirtschafts- und Finanzwelt besetzen können, bleiben ihren Altersgenoss*innen aus sozial benachteiligten Familien diese Chancen versagt. Ungefähr jedes fünfte Kind wächst hierzulande in relativer (Einkommens-)Armut auf, und jedes siebte Kind lebt von Sozialgeld bzw. Hartz IV, was zu gesundheitlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen führt. Diese Kinder haben auch schlechtere Bildungschancen und Berufsperspektiven. Armut vererbt sich dabei sozial: Aus den armen Kindern werden später arme Erwachsene, die wieder arme Kinder bekommen, wenn der Teufelskreis nicht durchbrochen wird.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte von 1998 bis 2016 Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und forscht seit einem Vierteljahrhundert zu Fragen von Armut und ungleichen Bildungs- und Lebenschancen in Deutschland.

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Prof. Dr. Christoph Butterwegge 19.11.21 1* Fr: 18:00-19:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Die geschürte Angst vor der demografischen Entwicklung

- wie mit Bevölkerungsdaten Politik gemacht wird

Mit dem Argument des demografischen Wandels („Immer mehr Rentner*innen kommen auf immer weniger Beschäftigte“) wurden Reformen durchgeführt, die das gesetzliche Rentenalter anhoben, das Absicherungsniveau senkten, auf die Notwendigkeit privater Vorsorge verwiesen und letztlich dazu führten, dass das Risiko von Altersarmut auch zukünftig deutlich steigen dürfte. Die Argumentation dahinter wurde medial herauf und herunter als Selbstverständlichkeit dargestellt, an ihrer Logik sollte niemand zweifeln, bis heute bestimmt sie die Politik und bietet ihr eine scheinbar überzeugende Handlungsanweisung. Doch ist das Demografie-Argument wirklich so überzeugend wie behauptet? Oder verstecken sich hinter diesem Argument nur die Interessen einflussreicher gesellschaftlicher Gruppen (Finanzmärkte, Versicherungen, Arbeitgeber)? Der Vortrag belegt mit eingängigen volkswirtschaftlichen Betrachtungen, dass der Sozialstaat und die gesetzliche Rente finanzierbar sind, wenn die Umverteilung gestoppt wird.

Dr. Gerd Bosbach ist emeritierter Professor für Statistik und Empirie an der Hochschule Koblenz. Als ehemaliger Berater für das Statistische Bundesamt erhielt er einen tiefen Einblick in die politische Nutzung von Daten. Mit diesem Wissen begleitet er kritisch seit vielen Jahren die Demografie-Debatte.

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Prof. Gerd Bosbach 25.10.21 1* Mo: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Die Einsamkeit des modernen Menschen

Wie das radikale Ich unsere Demokratie bedroht

Der moderne Individualismus ist zum Problem der westlichen Staaten geworden. Die Befreiung des Ichs führt in übersteigerte Ansprüche nach dem perfekten Leben. Bleibt es aus, folgen Enttäuschung, Aggression, Protest. Am Ende entlädt sich der Frust in der Ablehnung eines ganzen gesellschaftlichen Systems, im Extremfall in Hass. So gefährdet der Individualismus die Demokratie. Ist er als Idee noch zukunftsfähig?

Mit der Renaissance ist der Individualismus angetreten, den Menschen aus den Zwängen von Tradition und Glauben zu befreien. Doch diese Freiheit brachte auch Vereinzelung, gemeinschaftsferne Lebensentwürfe und Konkurrenz. Menschen sind plötzlich allein auf sich zurückgeworfen. Die Gesellschaft zerfällt in wenige Gewinner und viele Verlierer. Heute ist das Individuum erschöpft, überfordert – und protestiert: im Schrei nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Einzigartigkeit. Die politische Konsequenz heißt Populismus, Desintegration und Gewalt. Wo ist der Ausweg? Wie kann es uns gelingen, wieder mehr Gemeinsinn zu entfalten – und dennoch uns selbst treu zu bleiben?

Dr. Martin Hecht ist promovierter Politikwissenschaftler und lebt als freier Autor und Publizist in Mainz.

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Dr. Martin Hecht 9.9.21 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Deutschland im Herbst 2021

Die aktuelle politische Situation nach der Bundestagswahl

Die Bundestagswahl 2021 steht für eine umfassende Neuausrichtung der deutschen Politik:

• Die Ära Merkel ist am Ende.

• Die Balance und das Kräfteverhältnis zwischen den Parteien ordnet sich grundsätzlich neu. Sowohl in der gesellschaftlichen Mitte. Wie auch an den entrüsteten Rändern.

• Und die Stimmungslage der Wählerinnen und Wähler ist nach einer langen Phase der Pandemie und der selbst auferlegten sozialen Isolierung so undurchschaubar und wankelmütig wie schon lange nicht mehr.

• Dazu tritt ein deutliches Gefühl der globalisierten Bedrohung und Verunsicherung durch Epidemien, Klimawandel und eine nie zuvor erlebte Vielzahl an kriegerischen Krisen.

Wie haben die Wählerinnen und Wähler reagiert? Wie erklären sich die Verschiebungen? Und wie sehen die Perspektiven für eine Neuordnung der politischen Landschaft aus?

Prof. Dr. Lietzmann ist Jean-Monnet Professor for European Studies an der Bergischen Universität Wuppertal.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Prof. Dr. Hans J. Lietzmann 25.11.21 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Lesung mit Niklas Frank: Die Auferstehung meines Nazi-Vaters in der deutschen Gesellschaft

Seinen Aufstieg verdankte er Hitler und dem Nationalsozialismus: Hans Frank brachte es bis zur Position als Hitlers „Generalgouverneur“ im besetzten Polen und war in dieser Funktion mitverantwortlich für den Massenmord an Juden und Polen. Sein Sohn Niklas hat in drei beeindruckenden Büchern die Auseinandersetzung mit und die Distanzierung von seinem Vater und seiner Familie beschrieben. Heute erkennt Niklas Frank in Rhetorik und Verhalten vieler Politiker*innen erschreckende Parallelen zur NS-Zeit, wie er in seinem neuen Buch: „Auf in die Diktatur! Die Auferstehung meines Nazi-Vaters in der deutschen Gesellschaft“ darlegt. Den Hass, die Empathielosigkeit und den menschenverachtenden Humor der Nationalsozialisten entdeckt er aktuell wieder in der AfD, aber auch bei anderen Vertreter*innen aus Politik, Presse, Kultur, Sport und Kirchen. Beispiele für sprachliche Entgleisungen und für das Verweigern von Mitgefühl für die Opfer rechter Gewalt und rechter Anschläge finden sich leider zuhauf.

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Niklas Frank 30.9.21 1* Do: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Unser Nachbar im Osten: Polen

Die Veranstaltungsreihe "Unser Nachbar im Osten: Polen" setzt sich zur Aufgabe, ein präziseres Bild der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen und Verhältnisse in unserem östlichen Nachbarland zu vermitteln und ebenso die reichhaltige Kultur des Landes vorzustellen. Die Vorträge der Reihe greifen daher sowohl politische, wirtschaftliche als auch kulturelle Fragestellungen auf und widmen sich ebenso dem deutsch-polnischen Verhältnis in Vergangenheit und Gegenwart.

Die Reihe wirbt um Verständnis für unseren östlichen Nachbarn und betont die Notwendigkeit, für vertrauensvolle, intensive Kontakte einzutreten.

Solidarnosc - Geschichte einer Gewerkschaft

„Solidarnosc hat auch mein Leben geprägt“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihres Besuches in Polen 2017 und verwies damit auf die geschichtliche Rolle der Gewerkschaft bei der Transformation der sozialistischen Regime in Osteuropa. Entstanden im August 1980 nach landesweiten Streiks, war die Solidarnosc die erste von Partei und Regierung unabhängige Gewerkschaft in Polen und Osteuropa und verfügte bald über 10 Millionen Mitglieder. Nach der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 wurde sie allerdings verboten, Tausende Gewerkschafter wurden verhaftet und interniert. Doch der einsetzende friedliche Widerstand gegen die Regierung – Lech Walesa erhielt dafür 1983 den Friedensnobelpreis, zur Wirklichkeit gehört aber auch, dass ein Flügel der Gewerkschaft durchaus mit Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung sympathisierte - blieb nicht folgenlos, nach 1988 führten Gespräche am Runden Tisch und halbwegs freie Wahlen dazu, dass die Solidarnosc mit Tadeusz Mazowiecki den ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten stellen konnte. Beobachter sehen darin aber auch den Anfang vom Bedeutungsverlust der Gewerkschaft, wurde sie doch in den nachfolgenden Jahren für die wirtschaftlichen Härten der Transformationszeit hauptsächlich verantwortlich gemacht. Die Mitgliederzahl ist stark gesunken, zur PiS-Regierung besteht heute ein durchaus ambivalentes Verhältnis.

Die Buchautorin und freie Journalistin bei der Deutschen Welle Barbara Coellen berichtet über die historische Rolle der Solidarnosc und ihre aktuelle Bedeutung.

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Barbara Cöllen 17.11.21 1* Mi: 18:30-20:00 (SG-Mi) Mummstraße 10
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Wuppertal

Bericht aus Russland. Wie lebt man in Moskau?

Politische Runde mit Dr. Gesine Dornblüth

Die große weite Welt war in den letzten 60 Jahren der Politischen Runde immer wieder Thema, von Island bis Vanatu, von Lateinamerika bis China. In den 1960er Jahren standen mitten im Kalten Krieg die führenden Staaten der Westmächte und des Ostblocks im besonderen Interesse der Politischen Runde. Zum Auftakt der Reihe „6 Jahrzehnte in 6 Abenden“ berichtet Dr. Gesine Dornblüth über ihre Zeit als Korrespondentin des Deutschlandradios in Moskau. Das große Land im Osten Europas, das bis an den Pazifik reicht, ist in Deutschland lange Jahre als Bedrohung (Westdeutschland) oder sozialistischer Bruder (Ostdeutschland) wahrgenommen worden. Nach dem Zerfall der Sowjetunion und dem „Sieg“ des Westens im Kalten Krieg bleibt die Russische Föderation in verschiedenen Konflikten auf der Welt involviert. In der Politischen Runde erzählt Gesine Dornblüth vom Deutschlandbild der Russen und dem Leben in Russland.

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Dr. Gesine Dornblüth 30.8.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Schule und Bildung. Wie lernen wir im 21. Jahrhundert?

Politische Runde mit Karin van der Most, Anna Lenker und Lambert T. Koch

Otto Roche, der Begründer der Politischen Runde, war Gymnasiallehrer, Direktor des Wuppertaler Abendgymnasiums und hatte auch einen Lehrauftrag an der Bergischen Universität. So ist es kein Wunder, dass Bildungsthemen auch immer Themen in den 60 Jahren der Politischen Runde waren - besonders in den 1970er Jahren mit ihrem Fortschrittsoptimismus und der Abkehr von alten Traditionen. Bildungsfragen sind immer heiß umstritten und können ganze Landesregierungen stürzen. Wir diskutieren mit Karin van der Most (FDP), der Vorsitzenden des Wuppertaler Ratsausschusses für Schule und Bildung, Anna Lenker, Leiterin der Bergischen Volkshochschule und Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität über die Zukunft der Bildung im ersten und zweiten Bildungsweg. Was hat uns die Corona-Pandemie über das Lernen gelehrt? Wie werden wir in Zukunft lernen?

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Karin Van der Most 6.9.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Das andere Deutschland. Ein Blick auf das deutsch-deutsche Verständnis

Politische Runde mit Christian Bangel

Die Geschichte der Politischen Runde ist untrennbar mit dem Osten Deutschlands verbunden. Als am 13. August 1961 die Berliner Mauer entstand, war dies für Otto Roche der Grund, die Politische Runde zu gründen. Die DDR, das andere Deutschland, war logischerweise oft Thema und nach dem Fall der Mauer wurde Ostdeutschland in den 1990er Jahren ein Ziel der zahlreichen Reisen der Politischen Runde. Dass der Osten Deutschlands eine eigene Vergangenheit hat, wirkt sich bis in die Gegenwart aus. Wir sprechen mit dem ZEIT-Journalisten Christian Bangel über das deutsch-deutsche Verhältnis, nervende Klischees, seine Erfahrungen in den „Baseballschlägerjahren“ der 1990er Jahren und die Zukunft (Ost)deutschlands.

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Christian Bangel 20.9.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Haushalt, Karriere, Care-Arbeit: Das Unwohlsein der modernen Mutter.

Politische Runde mit Mareice Kaiser

Der Anfang des Jahrtausends war für die Politische Runde nach rund 40 Jahren eine Zeit des Umbruchs. Ihr Gründer, Otto Roche, war verstorben und der zuständige Fachbereichsleiter, Dr. Detlef Vonde, setzte zwei Frauen als Leiterinnen ein: Anke Spies und Annette Hager. Diese kleine Revolution ist der Anlass, an diesem Abend nach dem Stand der Emanzipation zu fragen. Die Autorin und Journalistin Mareice Kaiser („Das Unwohlsein der modernen Mutter“) berichtet davon, wie Mütter heute wahrgenommen werden, welche Ideale die Gesellschaft auf sie projiziert und welche Stereotypen und Klischees dazu führen, dass der gesellschaftliche Druck Frauen öfter an den Herd als in die Chefetagen bringt. Wie moderne Mutterschafft aussehen sollte und was sich daraus für die frisch gewählte Bundesregierung ergibt, erzählt sie in dieser Politischen Runde.

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Mareice Kaiser 27.9.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Das Ende der Zeitzeugenschaft. Wie werden wir uns zukünftig an den Nationalsozialismus erinnern?

Politische Runde mit Dr. Elke Gryglewski

In den Rundenbüchern der Politischen Runde tauchte in den 1980er Jahren ein Thema auf, das die die Runde seitdem begleitet: Die Erinnerung an den Nationalsozialismus. Die aufkommende Erinnerungskultur der 1980er Jahre mit der Schaffung von Denkmälern, Ausstellungen und der Begegnungsstätte Alte Synagoge hat sich auch in den folgenden Jahrzehnten niedergeschlagen. Aber wie wird sich die Erinnerung an den Nationalsozialismus und die Shoah, den deutschen Zivilisationsbruch des 20. Jahrhunderts, in Zukunft entwickeln? Welche Fragen stellen sich schon heute an die Gedenkstättenarbeit in Zeiten zunehmender antisemitischer und rassistischer Anschläge? Wir suchen zusammen mit Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der niedersächsischen Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen, nach Antworten auf diese Fragen.

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Dr. Elke Gryglewski 13.9.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Ein Zuhause für alle. Wie leben wir in einer diversen (Stadt)Gesellschaft zusammen?

Politische Runde mit Stephen Anpalagan

Migration und Rechtsextremismus, das sind die beiden Schlagworte, die in den Rundenbüchern der Politischen Runde in den 2010er Jahren am häufigsten vorkommen. Es sind zwei Seiten der gleichen Medaille: Zwischen Willkommenskultur und Fremdenfeindlichkeit kann es in Wuppertal nur einen Weg geben: Es gibt keinen Platz für Rechtsextremismus. Menschen aus 160 Nationen leben in Wuppertal. Einer davon ist der Journalist und Theologe Stephan Anpalagan. Er kam als Einjähriger nach Wuppertal und wuchs in der Schwebebahnstadt auf. In der Politischen Runde erzählt er davon, wie es ist, als Zugezogener in Wuppertal aufzuwachsen, wie er Rassismus im Alltag erlebt und wie wir eine Stadt und Gesellschaft schaffen, die sich ihrer Rassismen bewusst ist und dagegen vorgeht.

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Stephen Anpalagan 4.10.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Mit der Vergangenheit brechen? Was und warum wir (nicht) aus Krisen lernen.

Politische Runde mit Dr. Joris Steg

Finanzkrise, Klimakrise, Corona-Krise. Das letzte Jahrzehnt war geprägt von krisenhaften Phänomenen mit drastischen Einschnitten in das gesellschaftliche Leben, die Wirtschaft, die Umwelt und unsere Wahrnehmungen. Überkommende Traditionen werden in Frage gestellt oder erbittert verteidigt. Dr. Joris Steg, Soziologe an der Bergischen Universität, untersucht Krisen auf ihr Transformationspotential. Wann führen Krisen zu Veränderungen, zu wirtschaftlichen und politischen Revolutionen, wie sie etwa Friedrich Engels im langen 19. Jahrhundert erlebte (und selber antrieb)? In der Politischen Runde berichtet er von seiner Forschung zu diesem hochaktuellen Thema und debattiert, ob wir aus Krisen lernen und ob wir mit der Vergangenheit brechen müssen.

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Dr. Joris Steg 8.11.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Die fünfte industrielle Revolution: Wie wird Wuppertal zum Circular Valley?

Politische Runde mit Dr. Carsten Gerhardt

Am Gaskessel in Heckinghausen, unweit der Stelle, an dem Friedrich Bayer mit seinen Farbenfabriken im 19. Jahrhundert in die Industrialisierung startete, beginnt die fünfte industrielle Revolution. Zumindest wenn es nach Dr. Carsten Gerhardt geht. Der Begründer der Wuppertaler Bewegung hat das Circular Valley ins Leben gerufen, dessen Schirmherr der Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart, ist. Die von Friedrich Engels und Karl Marx beklagte Ausbeutung der Arbeiterklasse im 19. Jahrhundert hat längst auch auf die Ressourcen unseres Planeten übergegriffen. Doch diese sind endlich. Die Kohlenschätze des Ruhrgebiets sind für immer verbrannt. Die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts muss nachhaltig werden. Wie das Circular Valley dazu beitragen kann, erklärt Dr. Carsten Gerhardt in der Politischen Runde.

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Dr. Carsten Gerhardt 15.11.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Ortsbegehung am Döppersberg: Wie sicher ist das Tor zur Stadt?

Zum Thema der Politischen Runde am 29. November

Im Vorfeld der Politischen Runde am 29. November 2021 können interessierte an einer Begehung des Döppersbergs mit Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität teilnehmen. Die Forscher*innen untersuchen im Rahmen des Kooperationsprojektes KoSID (Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg) das neue Tor zur Stadt auf seine Qualitäten und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an dem Forschungsprojekt zu beteiligen. Eine Anmeldung ist erforderlich, Kosten entstehen keine. Die Ergebnisse des Experiments gibt es dann am 29.11 in der Politischen Runde.

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Dr. Tim Lucas 22.11.21 1* Mo: 17:00-18:30 (W-Elb)
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Wie sicher ist der neue Döppersberg? Das Projekt: KoSID

Politische Runde mit Dr. Tim Lucas, Saska Kretschmer u. Benjamin Cooman

Die Neugestaltung wurde lange diskutiert, in vielen Einzelaspekten debattiert, und jetzt ist er fertig: Der Döppersberg, das neue Tor zur Stadt. Zwischen Hauptbahnhof und Schwebebahnhof, zwischen Bundesbahndirektion und Wuppertal Institut blieb kein Stein auf dem anderen. Ein neuer attraktiver Ort mit hoher städtebaulicher Qualität war das Ziel. Und wie ist es heute? Ist der Döppersberg ein Ort geworden, an dem man sich wohlfühlt? Oder ist er ein Angstraum in der Stadt? Diese Fragen untersuchen im Rahmen des Kooperationsprojektes KoSID (Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg) Wissenschaftler*innen der Bergischen Universität Wuppertal. In der Politischen Runde stellen sie ihre Ergebnisse vor.

Hinweis: In Verbindung mit dieser Veranstaltung findet eine Begehung des Döppersberg am Montag, den 22. November 2021, 17 Uhr statt. Interessierte können sich über die Webseite der Bergischen VHS anmelden und selbst an diesem Forschungsprojekt teilnehmen. Kurs-Nr: 10-1113w@221

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Dr. Tim Lucas 29.11.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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Von Wuppertal bis Yunnan: Welche Abenteuer erlebt man auf der neuen Seidenstraße?

Politische Runde mit Jochen Diekmann

Mit einem fulminanten Investitionsprogramm baut China eine „Neue Seidenstraße“. Dahinter verbergen sich bedeutende Investitionen in Handelswege, Straßen und Häfen für den Wirtschaftsgiganten aus dem Reich der Mitte. Der Wuppertaler Journalist, Fernfahrer und Autor Jochen Dieckmann hat sich mit einem Camper auf den Weg gemacht, dieses Projekt zu erkunden. Von Wuppertal aus ging es nach Odessa am Schwarzen Meer, nach Baku am Kaspischen Meer, durch Kasachstan und Kirgisistan bis nach China, im Anschluss sogar noch durch Laos und Kambodscha. In der Politischen Runde berichtet er aus seinem Buch „Ferner Osten auf der Überholspur“ von seinen Abenteuern im Fernen Osten, von seinen Erlebnissen auf und neben der Straße und den Menschen, denen er begegnet ist.

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Jochen Dieckmann 6.12.21 1* Mo: 19:30-21:00 (W-Elb) Auer Schulstr. 20
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